Grünlandbestände: Auswinterungsrisiko senken

Nach dem sehr heißen und trockenen Sommer haben sich viele Grünlandnarben noch nicht vom Trockenstress regeneriert. Sie sollten jetzt schon entsprechende Maßnahmen treffen, um Ihr Grünland optimal auf das nächste Jahr vorzubereiten.


Mit Nachsaaten gegensteuern

Nachsaaten werden im Frühjahr unerlässlich sein. Andernfalls verungrasen die Bestände noch stärker, da insbesondere die tiefwurzelnden Arten wie Ampfer, Disteln und gemeine Quecke Trockenphasen gut überstehen.


Letzte Nutzung als Schnitt oder Beweidung

Die Bestände eigenen sich meist nicht mehr für einen ertragreichen letzten Schnitt. Daher bietet sich die Beweidung der Bestände an, um vor dem Winter eine passende Wuchshöhe zu schaffen. Besonders geeignet ist die Beweidung mit Schafen, da sie auch bei Nässe kaum Trittschäden verursachen.


Die Grasnarbe sollte vor dem Winter nicht länger als 10 cm sein, da sonst die Gefahr von Schneeschimmel und dem Absterben von Blättern besteht. Um den Bestand vor Frost zu schützen, sollte die Mindestlänge 5 cm betragen.

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