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Weniger Futterverluste im Maissilo mit bonsilage SPEED M

Auf dem Weg vom Feld bis zum Futtertisch gehen bei der Maissilierung wertvolle Mengen an Maissilage verloren. Diese Futterverluste reduzieren nicht nur die verfügbare Futtermenge, sondern beeinträchtigen auch die Qualität der Silage und erhöhen die Futterkosten. Eine aktuelle Untersuchung der Universität Rostock bestätigt, dass sich die Silierverluste bei Maissilage mit dem Siliermittel bonsilage SPEED M deutlich reduzieren lassen.

Abb. 1: Grundfutterverluste vom Feld bis zum Tier
Grundfutterverluste vom Feld bis zum Tier gemäß DLG-Merkblatt 416

Futterverluste bei der Maissilierung: Ein oft unterschätztes Problem

Bei Maissilagen kommt es immer zu Verlusten, selbst wenn gute bis optimale Bedingungen bei der Ernte herrschen. Oft bleiben diese zunächst unbemerkt. Dabei geht es nicht nur um Futterverluste, sondern auch um Qualitätseinbußen beim verbleibenden Futter auf dem Futtertisch.


Verluste entstehen nicht an einer einzigen Stelle, sondern summieren sich vom Feld bis zum Futtertisch. In der Praxis können laut DLG-Merkblatt 416 entlang der gesamten Ernte-, Lager- und Fütterungskette bis zu 30 % der Trockenmasse verloren gehen (siehe Abb. 1).


Ein Teil dieser Verluste ist unvermeidbar. Während der Silierung entstehen beispielsweise Gärverluste, die für die Bildung von Gärsäuren und damit für eine stabile Konservierung der Maissilage notwendig sind.


Rund 60 bis 70 % der Verluste sind jedoch vermeidbar. Sie sind vor allem auf Schwachstellen bei Ernte, Silierung und Silomanagement zurückzuführen. Ein großer Anteil dieser Verluste entsteht dabei im Maissilo.



Verluste bedeuten konkret:

  • Weniger verfügbare Futtermenge
  • Geringere Energiedichte der Maissilage
  • Qualitätsmängel in der Ration
  • Zusätzlicher Druck auf Fläche und Futterkosten

Siliermittel verringern Futterverluste

Mit Siliermitteln wie bonsilage SPEED M lassen sich Futterverluste durch einen stabilen Silierprozess reduzieren. Die schnelle und sichere pH-Wert-Absenkung hemmt unerwünschte Mikroorganismen wie Hefen und Schimmelpilze. So kommt es zu weniger Qualitätseinbußen durch Fehlgärungen, Nährstoffverlusten und Nacherwärmungen.


Gleichzeitig verbessern Siliermittel für Maissilage die aerobe Stabilität der Silage beim Öffnen des Silos und während der Futterentnahme. Dies führt zu einer höheren Futteraufnahme der Tiere und eine bessere Futterhygiene. Als Bestätigung der Wirksamkeit erhielt bonsilage SPEED M 2022 auch das DLG-Qualitätssiegel in der Kategorie 2 (Verbesserung der aeroben Stabilität) mit der mit Zusatzprüfung „Für die frühzeitige Siloöffnung“.

Abb. 2: Versuchssilokammern der unbehandelten und behandelten Silage
Versuchssilokammern der unbehandelten und behandelten Silage beim Versuch der Universität Rostock

Wissenschaftliche Untersuchung der Universität Rostock: Weniger Silierverluste mit bonsilage SPEED M

Aufbau des Versuchs

In einem aktuelle Versuch untersuchte die Universität Rostock (Lara et al. 2025) unter Praxisbedingungen die Silierverluste bei einer Maissilage mit 36,3 % TM. Es wurden 15 ha Mais in zwei Varianten einsiliert: einmal unbehandelt und einmal behandelt mit bonsilage SPEED M (siehe Abb. 2.). Alle Futtermengen wurden beim Ein- und Auslagern exakt erfasst. (s. Tab. 1).

Tab.1: Vergleich der Silierverluste (Lara et al. 2025)
Vergleich der Silierverluste im Versuch der Universität Rostock (Lara et al. 2025)

Ergebnisse des Versuchs: Deutlich geringere Trockenmasseverluste

Nach dem Öffnen der beiden Maissilos war bei der unbehandelten Maissilage Schimmel im oberen Drittel infolge von Nacherwärmung zu finden (s. Abb. 2). Somit war dieser Teil der Maissilage nicht mehr verfütterbar und es konnte weniger Silage ausgelagert werden (s. Tab. 1). Die daraus folgenden Trockenmasseverluste lagen in der unbehandelten Variante um 16,3 Prozentpunkte höher als in der Variante mit bonsilage SPEED M.

Abb. 3: Weniger Silierverluste bedeuten weniger Bedarf für die Maisanbaufläche
bonsilage SPEED M verringert durch weniger Silierverluste den Bedarf für die Maisanbaufläche

Was bedeuten 16,3 % weniger Silierverluste in der Praxis?

Diese Differenz von 16,3 % bei den Silierverlusten bedeutet für einen Beispielbetrieb mit 100 ha Maisanbaufläche, dass er einen zusätzlicher Flächenbedarf von rund 16,3 ha hat, um die gleiche Menge Maissilage (kg TM) verfüttern zu können (s. Abb. 3).

Weniger Silierverluste im Maissilo bedeuten daher nicht nur mehr Futter auf dem Futtertisch, sondern auch eine bessere Flächeneffizienz und geringere Produktionskosten.

Fazit: Mehr Maissilage nutzen, weniger Futterverluste riskieren

Die Ergebnisse der Universität Rostock (Lara et al. 2025) zeigen, dass der Einsatz von bonsilage SPEED M die Trockenmasseverluste im Maissilo deutlich reduzieren kann. Im Versuch traten 16,3 % weniger Silierverluste als in der unbehandelten Variante auf.


Für landwirtschaftliche Betriebe bedeutet dies: mehr verfügbare Maissilage, weniger vermeidbare Futterverluste, eine höhere Futterqualität und ein geringerer Flächenbedarf. Damit leistet bonsilage SPEED M einen wichtigen Beitrag zu einer wirtschaftlichen und sicheren Maissilierung.

Sie möchten das Siliermittel bonsilage SPEED M kaufen oder sich zu Verlusten im Maissilo beraten lassen?

Unsere Berater:innen stehen Ihnen jederzeit zur Seite.